Leiche vom Feringasee: Staatsanwaltschaft fordert lebenslänglich

Im Prozess um die verbrannte Frauenleiche vom Feringasee hat die Staatsanwaltschaft jetzt ihr Plädoyer vor dem Landgericht München gehalten. Sie fordert lebenslange Haft für den 33-jährigen Angeklagten aus dem Raum Naila. Außerdem soll das Gericht die besonderes Schwere der Schuld feststellen, heißt es bei der Deutschen Presseagentur. Der Mann soll aus niedrigen Beweggründen und Heimtücke gehandelt haben. Seine Lebensgefährtin aus Plauen sei der neuen Liebe im Weg gewesen. Der Angeklagte selbst hat die Tat gestanden, bestreitet aber den Vorsatz. Es sei ein schreckliches Unglück gewesen. Dem Nailaer droht Gefängnis, möglicherweise auch lebenslänglich.

Das Urteil soll am 3. Dezember fallen. Die Verteidigung des Mannes plädiert auf sechs Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge.