Leichtes Spiel für Borkenkäfer: Fachleute empfehlen, Fichtenbestände regelmäßig zu überprüfen

Der Borkenkäfer ist ein großes Thema in den Wäldern auch im Kulmbacher Land. Förster und Privatwaldbesitzer sind nach dem langen trockenen Sommer dabei, ihre Bestände zu prüfen. Immerhin, im Kulmbacher Land gilt noch immer Gefährdungsstufe rot, auch wenn die so genannte Schwärmzeit der Käfer zu Ende geht.
Die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft und das Amt für Landwirtschaft und Forsten empfehlen allen Waldbesitzern, mindestens alle zwei Wochen ihre Bestände auf Schädlinge zu kontrollieren – Nach Meinung der Fachleute entscheidet sich in den kommenden beiden Wochen, ob sich der Schädling ausbreitet.
Indizien für Borkenkäferbefall sind dürre Baumkronen bei den Fichten, Bohrlöcher in der Rinde und Harz, das austritt und den Stamm hinunterläuft in gut sichtbaren dunklen Spuren.
Die Kulmbacher Stadtförsterin Carmen Hombach macht in der Frankenpost deutlich, der Kulmbacher Stadtwald sei nicht stark betroffen, der Mischwald dort verhindere, dass sich der Borkenkäfer rasch ausbreitet.
Im Trinkwasserquellgebiet der Stadt bei Marktschorgast allerdings bestehe der Wald zu 80 Prozent aus Fichten, dorrt seien städtische Mitarbeiter dabei, befallene Fichten zu fällen.