„Licht und Schatten“: HWK für Oberfranken legt gemischten Konjunkturbericht vor

Die Handwerkskammer für Oberfranken hat am Donnerstag ihren Konjunkturbericht für das erste Quartal 2021 vorgelegt – ein Bericht mit „Licht und Schatten“, wie die HWK schreibt. Einerseits erweise sich das Handwerk in der Pandemie als robust. Trotz teils erheblicher Einschränkungen mache sich eine Frühjahrsbelebung bemerkbar. Auf der anderen Seite sei die wirtschaftliche Lage in vielen Gewerken nach wie vor angespannt. Im Bau- und Ausbaugewerbe, zum Beispiel, melde gut die Hälfte der Betriebe eine Auslastung von 100 Prozent und höher. Dagegen würden Friseure und Kosmetiker noch weit unter ihren Möglichkeiten arbeiten. HWK-Vize Graßmann fordert von der Bundespolitik jetzt Maßnahmen, mit der die Betriebe eine größere Planungssicherheit bekommen. Eine gesetzliche Verpflichtung für Arbeitgeber, ihren Beschäftigten Tests anzubieten, lehnt er ab.