Lieferengpässe für Medikamente: Kulmbacher Apothekerobmann fordert Unterstützung durch den Gesetzgeber

Immer öfter sind Medikamente in Apotheken nicht verfügbar. Die Situation verschärft sich bereits seit Jahren – auch in Kulmbach, sagt der Kulmbacher Apothekerobmann Hans-Peter Hubmann heute in der Frankenpost. Lieferengpässe seien eines der größten Ärgernisse in seinem Arbeitsalltag, so Hubmann. Die Apotheker sehen die Bundesregierung in der Pflicht. Die Politik müsse die Arzneimittelhersteller dazu verpflichten, jederzeit Medikamente in der benötigten Menge bereitzustellen, heißt es. Konkret fordert Hubmann: Arzneimittelhersteller sollten verpflichtet sein, absehbaren Lieferengpässen für alle Arzneimittel zu melden. Außerdem sollten Krankenkassen Rabattverträge für Arzneimittel mit mindestens drei unterschiedlichen Herstellern abschließen müssen. So wäre es leichter möglich, bei einem Lieferengpass auf Präparate anderer Firmen auszuweichen.