Luca-App gegen Corona: Stadt und Landkreis sollen Initiative dafür starten

 

Die Kulmbacher CSU spricht sich dafür aus, in Stadt und Landkreis die so genannte luca-App einzuführen.  Die Stadt Rostock hat diese App, mit der man seine Kontakte im Falle einer Infektion schnell und umfassend weitergeben kann. Ziel ist, die Infektionsketten mit dem Corona-Virus zu unterbrechen.

CSU-Stadtratsfraktionssprecher Michael Pfitzner nennt als Beispiel ein Fußballspiel in Rostock, das am Wochenende 777 Fans live im Stadion anschauen konnten.  Möglich wurde das, weil Rostock eine 7-Tage-Inzidenz von 23 hat. Der Rostocker Oberbürgermeister nennt die luca-App, die der Stadt seit einiger Zeit dabei helfe, im Falle einer Infektion die Kontakte schnell weiter zu geben und die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Dabei müssten keine Listen geführt werden, die App sei kostenlos und freiwillig, also müssten möglichst viele Menschen dafür interessiert werden.

Man dürfe nichts unversucht lassen, auch in Kulmbach wieder niedrigere Inzidenzwerte zu erreichen um Geschäftsöffnungen und gesellschaftliches Leben zu ermöglichen, so Pfitzner. Er spricht für alle CSU-Bürgermeister im Landkreis und für die CSU-Fraktionen im Stadtrat und im Kreistag. Sie appellieren an Oberbürgermeister Lehmann und Landrat Söllner, eine Initiative für die luca-App zu starten.