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Ludwig-Erhard-Preis für Arbeit zu Privatinsolvenzen

Fürth (dpa) – Für seine Dissertation zum Thema Haushaltsverschuldung und Privatinsolvenz hat Florian Exler von der Universität Mannheim den Fürther Ludwig-Erhard-Preis erhalten. Mit der Auszeichnung, die mit 4000 Euro dotiert ist, werden Forschungsarbeiten prämiert, die den Grundgedanken der Sozialen Marktwirtschaft im Sinne des ehemaligen Bundeswirtschaftsministers und späteren Bundeskanzlers Ludwig Erhard (CDU) aufgreifen und fortführen. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hielt bei der Ehrung am Montag in Fürth die Festrede.

Ludwig Erhard (1897-1977) gilt als Vater der Sozialen Marktwirtschaft, die bis heute die deutsche Wirtschaftspolitik prägt. Ihr Grundgedanke ist, Angebot und Nachfrage auf dem freien Markt nicht einzuschränken, aber gleichzeitig dafür zu sorgen, dass dies nicht zu sozialen Härten führt.

In das Ende Juni eröffnete Ludwig-Erhard-Zentrum in Fürth sind bislang etwa 10 000 Besucher gekommen – vor allem Schulklassen. Nun soll ein gleichnamiges Forschungsinstitut mit einem Stiftungslehrstuhl starten, den die Friede-Springer-Stiftung für die ersten fünf Jahre finanziert.