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Lüften im Corona-Winter: In den Kulmbacher Schulen wird das nach strengem Konzept gemacht

Pro Dreiviertelstunde fünf Minuten Stoßlüften – das ist die Vorgabe an die Schulen aus dem Hygienekonzept des Freistaats. In den Kulmbacher Schulen werden diese Vorgaben von den Lehrern umgesetzt und jeweils zum Stundebeginn beziehungsweise in den Pausen gelüftet, je nach Bedarf aber auch öfter. Das Schulamt in Kulmbach hat dafür sogar einen detaillierten Expertenbericht an die Hand bekommen. Demnach sei das fünfminütige Stoßlüften für die Schüler gesundheitlich völlig unbedenklich, im Gegenteil beuge es Erkältungen sogar vor. Die Temperaturen würden durch das Lüften nur um zwei bis drei Grad sinken, laut den Experten sei das für durchaus zumutbar. Den Schülern wurde empfohlen, sich den Wetterverhältnissen entsprechend beziehungsweise flexibel zu kleiden. Das regelmäßige Lüften in den Klassenzimmern sei keine Neuerfindung, heißt es aus den Kulmbacher Schulen. In Zeiten von Corona sei es allerdings wichtiger geworden und werde häufiger durchgeführt.