Wunsiedel ist bunt

Die Kreisstadt Wunsiedel stand lange im Fokus von Neonazis, weil Adolf Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß hier begraben war und Rechtsextreme die Grabstätte in den darauffolgenden Jahren als eine Art Pilgerstätte nutzten.

Es ist immer noch schwer vorstellbar, was damals Anfang der 2000er in Wunsiedel los war…Heftige Auseinandersetzungen zwischen Polizei, Rechtsextremen und Gegendemonstranten.

Bis zu 4500 Rechtsextreme aus ganz Europa belagerten ein Wochenende lang die kleine Stadt.

Ein Gegenpol musste her und so gründetet sich 2005 das Netzwerk „ Wunsiedel ist bunt“