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Mehr Erdbeeren auf Bayerns Feldern

Wiesbaden (dpa/lby) – Bayerische Bauern können sich dank des warmen Wetters der vergangenen Monate auf eine bessere Erdbeerernte als 2017 freuen. Im Freistaat liegt die erwartete Erdbeermenge heuer bei 11 100 Tonnen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag auf der Grundlage einer vorläufigen Schätzung mitteilte. Damit werden rund 12,7 Prozent mehr Erdbeeren als im Vorjahr erwartet; 2017 lag der Ertrag noch bei 9851 Tonnen. Die Erntefläche hingegen verkleinerten die Erdbeerbauern von rund 1500 auf 1400 Hektar.

Für die Erdbeerbauern sei 2018 dennoch kein außergewöhnlich gutes Ertragsjahr, sondern liege im Durchschnitt, sagte der Vorstandssprecher des Verbands Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauern. Vielmehr habe im Vorjahr der Spätfrost für eine schlechte Ernte gesorgt, so erkläre sich der hohe prozentuale Anstieg. Zugute gekommen seien den süßen Früchten heuer vor allem die sehr warmen Temperaturen im April und Mai: «Die Pflanzen wurden sehr schnell reif. In kürzester Zeit waren die Felder voll. Das hat auch den Verbraucher gefreut: Es gab sehr gute Erdbeeren zu einem günstigen Preis.»