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Mehr Gleichberechtigung und Chancengleichheit: Michelauer Einzelhändler und Unternehmen übergeben lange Unterschriftenliste

Gegen die Ungleichbehandlung von kleinen Einzelhändlern vor Ort und Supermärkten mit einem Vollsortiment protestieren die Einzelhändler und Unternehmen aus Michelau im Landkreis Lichtenfels. Sie haben sich jetzt mit einer Unterschriftenliste an den Bayerischen Wirtschaftsminister Aiwanger gewendet.

Es könne nicht sein, dass große Discounter Nonfood-Artikel verkaufen dürften, während die kleinen Geschäfte vor Ort geschlossen bleiben müssten, obwohl sie Hygienevorschriften viel besser einhalten könnten, heißt es in einem Brief des zweiten Bürgermeisters von Michelau, Jochen Weber.

Der Lichtenfelser Landrat Christian Meißner, der die Unterschriftenliste entgegennahm, und an den Bayerischen Wirtschaftsminister weiterleiten soll, zeigt Verständnis für den Unmut der ansässigen Händler und Betriebe. Die Unternehmen vor Ort stünden mit dem Rücken zur Wand. Hier müssten laut Meißner die Verantwortlichen in München und Berlin umgehend Abhilfe und mehr Gleichberechtigung schaffen. Denn hier gehe es um Existenzen, um Mitarbeiter und deren Familien.