Mehr Platz zum Sprayen: Teil der Betonwände an der Kulmbacher Flutmulde dürfen besprüht werden

Es gibt mehr Platz für Sprayer in Kulmbach sich kreativ auszuleben. Wie die Stadt Kulmbach mitteilt, darf die Hochwasserschutzmauer an der Flutmulde östlich der „Ängerlein-Brücke“ offiziell besprayt werden. Grund für die Freigabe der Betonwände ist unter anderem die Initiative von Frank Daumann, vom Skateshop „Unbroken“ in Kulmbach. Bei ihm haben mehrere Kunden nachgefragt, wo man in Kulmbach legal sprayen kann.  Damit hat sich Daumann direkt an die Wirtschaftsförderung der Stadt Kulmbach gewendet, mit Erfolg. Es gelten aber einige Regeln zum Sprayen an der Flutmulde:

Es dürfen nur die Betonwände östlich der „Ängerlein-Brücke“ in Richtung Stadtwerke besprüht werden. Die Mauern in die andere Richtung und die Holzverblendungen sind tabu. Dabei sind rechtsradikale Bilder, Beschimpfungen und Beleidigungen, sowie personenbezogene Daten verboten.

Mit dieser neuen Möglichkeit, werde nicht nur die Flutmulde farbenfroher, sondern man verhindere auch an anderen Stellen illegale Graffitis, so der Kulmbacher OB Ingo Lehmann. Damit die Farben günstiger zu kaufen sind, würde die Stadt auch ein wenig Geld beisteuern.