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Mehr Vögel in Bayerns Gärten gezählt

Hilpoltstein (dpa/lby) – Der lange Sommer im vergangenen Jahr hat der bayerischen Vogelwelt gutgetan: In Gärten im Freistaat fliegen in diesem Jahr mehr Wintervögel als in den vergangenen Jahren. Zehntausende Vogelfreunde zählten Anfang Januar mehr als 827 600 Piepmätze, wie der Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Mittwoch in Hilpoltstein mitteilte. Das waren im Schnitt fast 38 Vögel pro Garten. Die Freiwilligen meldeten bei der Mitmachaktion «Stunde der Wintervögel» von LBV und Naturschutzbund Deutschland rund 60 000 Tiere mehr als im vergangenen Jahr. 2017 waren es knapp 665 000 gezählte Vögel.

Am häufigsten sichteten die Naturfreunde den Haussperling, gefolgt von Feldsperling und Kohlmeise. Nur einmal wurden unter anderem die Haubenlerche, der Schneefink und der Steinkauz gemeldet. Mit durchschnittlich 46 Tieren pro Garten zählten die Teilnehmer der Aktion die meisten Vögel in Niederbayern.

Der lange Sommer im vergangenen Jahr habe den Vögel gutgetan, erklärte eine LBV-Sprecherin. Viele Arten hätten zweimal gebrütet. Von dem vielen Obst hätten unter anderem die Drosseln profitiert.