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Mehr Weizen und weniger Gerste auf Bayerns Feldern

Fürth (dpa/lby) – Bayerns Landwirte haben in diesem Jahr mehr Weizen angebaut als zuvor, dafür aber weniger Gerste. Auf 505.100 Hektar reifte Weizen – im Jahr zuvor waren es rund 485.000 Hektar. Sommer- und Wintergerste hatten die Ackerbauern auf 292.500 Hektar ausgesät, nach 323.300 Hektar im Jahr 2020, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch in Fürth mitteilte. Dieser Trend ist schon länger zu beobachten: Gerste, die bei entsprechenden Voraussetzungen als Braugerste vermarktet werden kann, spielt eine immer geringere Rolle für die Landwirte im Freistaat.

Die wichtigste Pflanze auf den Feldern war jedoch der Mais: Auf einer Fläche von 543.300 Hektar wuchs Silo- oder Körnermais. Das entspricht nach Angaben des Landesamts 26,8 Prozent des gesamten Ackerlands. Silomais wird an Rinder verfüttert und für die Gewinnung von Biogas verwendet.

Beliebt war im Jahr 2021 außerdem die Sonnenblume: Auf 6400 Hektar leuchtete es im Spätsommer gelb, 2020 waren es noch 5000 Hektar. Leichte Zuwächse gab es auch bei Sojabohnen, die auf 19 800 Hektar wuchsen (2020: 18.500). Gleichzeitig ging die Anbaufläche für Kartoffeln zurück, von 42.600 Hektar auf 39.100.

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