Mehrere Legionellenfälle in der Region: Durch den Lockdown steht das Wasser in den Leitungen

Pandemiebedingt bleiben momentan viele Sporthallen, Ferienhäuser und Gästezimmer ungenutzt, wie auch Duschen und WCs. Oft steht dann aber dort dann das Wasser in den Leitungen und es können sich Legionellen bilden. Diese Bakterien können für den Menschen sehr gefährlich werden – Symptome sind beispielsweise Husten, Schüttelfrost oder Fieber.

Der Kulmbacher Installateur Alexander Meile macht auf das Problem aufmerksam. In den letzten Wochen habe er in der Stadt in einigen Wasserleitungen bereits Legionellen nachgewiesen.

Erste Hilfe, auch in Fitnesszentren oder Sporthallen müssen unbenutzte Leitungen alle drei Tage gespült werden um Legionellen von vorne herein zu verhindern. WCs sollten ebenfalls regelmäßig gespült werden.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Wasserproben im Labor untersuchen zu lassen. Dazu sind beispielsweise Vermieter von Mehrfamilienhäusern verpflichtet.

Wenn Legionellen in der Leitung sind, braucht es die Profis, dann muss fachmännisch gereinigt und  gespült werden.