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Mehrere Wohnungen bei Razzia in Neu-Ulm durchsucht

Neu-Ulm (dpa/lby) – Bei Ermittlungen wegen krimineller Geschäfte hat die Polizei mehrere Wohnungen einer Flüchtlingsunterkunft in Neu-Ulm durchsucht. Insgesamt wurden gegen 18 Menschen Verfahren eingeleitet, teilte die Polizei am Freitag mit. Ihnen werde illegaler Handel mit Betäubungsmitteln, Fahrraddiebstahl und Diebstahl eines Mobiltelefons vorgeworfen. Ein Richter des Amtsgericht Memmingen erließ einen Haftbefehl. Bei der Razzia fand die Polizei 100 Gramm Marihuana sowie kleinere Mengen Amphetamin und Kokain.

Die Polizei ermittelt in diesem Zusammenhang nach eigenen Angaben bereits seit 2019. Insgesamt waren an den Durchsuchungen am Freitag über 150 Einsatzkräfte beteiligt, darunter auch Spezialeinsatzkräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei.