Mehrwegpflicht: bisherige Angebote werden in Kulmbach nicht so gut angenommen

Seit dem ersten Januar gilt in Deutschland die Mehrwegpflicht. Heißt: Restaurants, Lieferdienste oder auch Cafés müssen ihren Kunden wiederverwendbare Boxen oder Becher als Alternative anbieten.

Als Option zum normalen Coffee-to-Go-Becher gibt es in Kulmbach bereits seit Jahren den sogenannten Kulmbecher. Der werde allerdings nicht so gut angenommen, heißt es aus den Bäckereien und Cafés dazu. Auch andere bereits angebotene Mehrweg-Alternativen stehen bei den Kulmbachern nicht so hoch im Kurs. Seit Jahren bietet beispielsweise die Kaffeeplantage in Kulmbach ihren Kunden Glasbehälter an, um darin gekaufte Tortenstücke zu transportieren. Wahrscheinlich schrecke die Leute das Pfand ab, das sie für die Box bezahlen müssen, meint die Besitzerin Katja Leinhos-Dittrich. Wer nur zwei Stücke Kuchen kauft, würde nicht noch eine Leihgebühr für eine Glasbox zahlen wollen.

Einige Kulmbacher Wirte können aktuell noch keine Mehrwegalternative anbieten. Sie wollen den jetzt anstehenden Urlaub nutzen, um sich ein Konzept zu überlegen, wie sie die Pflicht erfüllen können.

 

Alle Infos zur Mehrwegpflicht gibt es hier.