Mindestlohn wird in Oberfranken nicht immer gezahlt: NGG fordert mehr Kontrollen

Wenn es um den Mindestlohn geht, dann nehmen es etliche Arbeitgeber der Hotel- und Gaststättenbranche in Oberfranken offenbar nicht so genau. Wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten aktuell mitteilt, hat das Hauptzollamt Schweinfurt im vergangenen Jahr 180 Mal wegen Mindestlohnprellerei ermittelt. Auch in Kulmbach, Kronach und Lichtenfels haben etliche Chefs weniger als die gesetzlich vorgeschrieben 8 Euro 84 gezahlt, so die Gewerkschaft.
Sie fordert deshalb noch mehr Kontrollen, um betrügerischen Arbeitgebern das Handwerk zu legen. Immerhin sichere es tausend Beschäftigten in der Region ein Existenzminium.
Für die Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn verhängten die Kontrolleure im vergangenen Jahr rund eine Million Euro Bußgelder.