Mistelbach wehrt sich gegen 1.Mai-Randale: Neue Allgemeinverfügung regelt Benehmen in der Öffentlichkeit

Der erste Mai ist DER Tag, an dem die ganze Familie einen Ausflug macht. Wandern, eine gute Brotzeit, am besten mit Freunden und der ganzen Familie, das ist Tradition. In den letzten Jahren haben sich aber ein paar unschöne Gewohnheiten eingeschlichen. Vor allem die Gemeinde Mistelbach bei Bayreuth  klagt seit Jahren über laut grölende und betrunkene Horden junger Leute, die den Fahrradweg und den Festplatz im Ort zu „Klein-Malle“ machen.

Heuer soll das anders sein. Deswegen hat der Gemeinderat bereits im März eine so genannte Allgemeinverfügung erlassen. Die gibt’s auch in vielen oberfränkischen Städten und sie betrifft das Alkohol trinken auf öffentlichen Plätzen. Der Gemeinderat hat mehrere Ziffern aufgeführt in seiner Verfügung. Wer morgen zum ersten Mai gegen die verstößt, ist jeweils mit 200 Euro Zwangsgeld dabei und die Strafen summieren sich, bis zu 600 Euro sind drin.