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Möglicher VGN-Beitritt 2024: Kulmbacher Landrat sieht nur Vorteile

Günstigere und weniger Tickets, um in ganz Oberfranken mit dem ÖPNV zu fahren. Das wollen sieben oberfränkische Kommunen mit einem VGN-Beitritt 2024 erreichen. Mit dabei sind auch die Landkreise Kulmbach und Kronach. Der Kulmbacher Landrat, Klaus Peter Söllner sieht in dem VGN-Beitritt nur Vorteile, teilt er uns im Radio Plassenburg-Interview mit.

Dadurch bräuchten Fahrgäste beispielsweise nur ein Ticket zu kaufen, das sowohl für den Bus als auch für die Bahn gilt. Zudem würden die Preise für viele Tickets sinken. Eine Einzelfahrt mit dem Zug von Kulmbach nach Bamberg könnte dann beispielsweise vier Euro weniger Kosten als bisher, ergeben aktuelle Berechnungen des VGN. Söllner hofft, dass durch die Eingliederung in den Verkehrsverbund auch mehr Tagestouristen aus dem Raum Nürnberg nach Kulmbach kommen.

Der Hintergrund: Der erste Teil einer VGN-Studie hat zuletzt ergeben, dass die Zahl der Fahrgäste zwischen den Gebieten einen Beitritt rechtfertigt. Der zweite Teil der Studie soll nun über die Finanzierbarkeit gehen. Die Kommunen hoffen, dass der Freistaat wegen der Studie den VGN-Beitritt fördert.