Mordfall Peggy Knobloch: Kein Durchbruch aber ein Schritt nach vorne

Nach 17 Jahren glaubte fast keiner mehr daran, dass der Mordfall Peggy Knobloch aufgeklärt werden kann. Nach groß angelegten Durchsuchungen diese Woche in zwei Anwesen im Landkreis Wunsiedel und in Lichtenberg, dem Heimatort von Peggy, spricht die Polizei von einem Schritt nach vorne, aber nicht von Durchbruch. Der 41-jährige Mann, der erneut vernommen wurde, wird als Beschuldigter bezeichnet, nicht als Tatverdächtigter. Ausgelöst haben die neuen Ermittlungen wohl Ergebnisse von Untersuchungen von Spuren, die die Polizei vor zwei Jahren am Fundort von Peggys sterblichen Überresten in einem Wald in der Nähe von Lichtenberg auf Thüringer Seite sichergestellt hatten. Polizeisprecher Jürgen Stadter:

Ton Stadter- 2 Angaben hat der Beschuldigte bei der Polizei wohl gemacht, er ist stundenlang vernommen worden. Gegenüber unseren Reportern betont der Mann seine Unschuld. Als nächstes wird Spurenmaterial, das man in den beiden Anwesen sichergestellt hat, ausgewertet, so die Polizei.