Mordprozess Bayreuth: Gericht droht mit lebenslanger Gefängnisstrafe

Einem der beiden Angeklagten im Bayreuther Mordprozess Innstraße droht eine lebenslange Freiheitsstrafe. Für Vorsitzenden Richter Eckstein kommt bei Firat T. nach der bisherigen Beweisaufnahme eine Verurteilung wegen Mordes in Betracht. Sein Komplize, Anton S., muss mit einer Freiheitsstrafe wegen versuchten Totschlags rechnen. Vor Gericht geben Richter immer mal so eine Art Zwischenbilanz ab – dazu, welche Vorwürfe und Entlastungsaspekte vorliegen.

Für das Bayreuther Schwurgericht steht in diesem Indizienprozess so gut wie fest: die beiden Angeklagten haben im Haus des Bayreuther Rentners alles geklaut, was an Wertgegenständen da war und sie sind schuld am Tod des 88-jährigen Mannes.
Warum der eine nur wegen versuchten Totschlags verurteilt werden soll, hängt damit zusammen, dass er Polizei und Notarzt verständigt hatte. Das Verfahren wird am Montag fortgesetzt.