Mordprozess Innstrasse: DNA- Spuren belasten beide Angeklagte

Im Mordprozess um den gewaltsamen Tod eines Rentners am Roten Hügel in Bayreuth ist das Schwurgericht heute bei der Aufklärung des Falles einen wichtigen Schritt weiter gekommen. Seit heute ist klar, dass die beiden Angeklagten am 12. April letzten Jahres im Haus des 88- Jährigen waren.
Bislang macht nur einer der Angeklagten Aussagen, der Andere schweigt. Dass der Schweigsame aber auch im Haus war, hat ihm jetzt die Gerichtsmedizin nachgewiesen. Eine Diplombiologin aus Erlangen sagte im Prozess, zwei DNA- Spuren seien im Haus am Roten Hügel sichergestellt worden. Sie seien beide – die eine fand sich am Teppich, die andere an der Hose des Opfers – eindeutig den Angeklagten zuzuordnen. Ungeschoren werden also nun beide Angeklagte nicht davon kommen. Aber geklärt werden muss noch, ob tatsächlich eine Verurteilung wegen Mordes in Frage kommt.