Mordprozess ‚“Innstraße“: Spuren an den Krücken des Opfers

Von den beiden Angeklagten im Mordprozess Innstraße gibt es eine Vielzahl von Spuren am Tatort. Ein Kriminalpolizist hat am heutigen elften Verhandlungstag eine Liste mit über 20 Fundorten verlesen. Die meisten Spuren – es handelt sich vorwiegend um sogenannte „DNA-Abriebe“ – gehören zum Angeklagten Firat T. Das ist der Beschuldigte, der bislang im Prozess noch zu keiner Aussage bereit gewesen ist. Die Spuren waren nicht nur an Türen und Schränken, sondern auch an den Gehhilfen des Opfers.

Das Schwurgericht hat heute versucht, sich ein Bild davon zu machen, wie sich der PKW der beiden Angeklagten am 12. April in Bayreuth bewegt hat. Aus Daten des Navigationssystems lässt sich schließen, dass die mutmaßlichen Mörder noch vor 18 Uhr am Roten Hügel angekommen sind und die Stadt etwa drei Stunden später verlassen haben.