Soll bis zur WM wieder fit werden: Thomas Müller., © Tom Weller/dpa

Müller pausiert weiter – Kein Bayern-Spiel mehr vor WM

Thomas Müller muss die Fußball-WM ohne ein weiteres Pflichtspiel angehen. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann plant die letzten beiden Münchner Spiele des Jahres gegen Werder Bremen und den FC Schalke 04 ohne den Weltmeister von 2014.

«Die Chance einer Verletzung ist schon da, wenn er jetzt zu früh einsteigt. Da wir alle fit haben, müssen wir es nicht riskieren. Das ist, glaube ich, auch in seinem Sinne», sagte Nagelsmann vor dem Werder-Heimspiel am Dienstag (20.30 Uhr/Sky).

«Ich würde ihm einfach gerne die Ruhe noch geben vor der WM, die Struktur komplett ausheilen zu lassen», sagte Nagelsmann am Montag. «Das ist mir ein bisschen zu viel Risiko und zu wenig Sinnhaftigkeit.» Darüber habe er auch gemeinsam mit dem Angreifer gesprochen.

Plan: Zur WM fit

Der 33 Jahre alte Müller war zuletzt von Problemen an Rücken, Hüfte und Adduktoren gestoppt worden. Zur WM, die vom 20. November bis zum 18. Dezember stattfindet, will der 118-malige Nationalspieler aber fit sein.

Bundestrainer Hansi Flick nominiert am Donnerstag seinen WM-Kader. Als einzige Testmöglichkeit in einem Spiel bleibt Müller bei einem Schalke-Verzicht dann ein Länderspiel gegen die Nationalmannschaft Omans am 16. November. Am 17. November bezieht das deutsche Team dann sein Quartier in Katar.

Laut Nagelsmann, der gegen Bremen auf Matthijs de Ligt (Knie), Josip Stanisic (Mandelentzündung) und Alphonso Davies (Muskelfaserriss) verzichten muss, ist Müller aber «auf dem Weg der Besserung». Dem ins Tor zurückgekehrten Manuel Neuer gehe es «sehr gut». Er habe die Schulter nach dem Comeback-Spiel etwas mehr gespürt, aber das sei normal. Neuer werde auch gegen Bremen im Tor stehen.

Die Rückkehr des Niederländers de Ligt könnte am Samstag im Auswärtsspiel gegen den FC Schalke 04 erfolgen. Der Kanadier Davies ist dann auch noch nicht dabei. «Bei Alphonso Davies ist es nur ein kleiner Muskelfaserriss zum Glück, er wird die WM spielen können», sagte Nagelsmann.