Nach Aufschub für das Tübinger Modell in Bayern: Kulmbacher Politiker bleiben optimistisch

Der Landkreis Kulmbach hat Zeit gewonnen, um die Inzidenzzahlen nach unten zu bekommen und dann  möglicherweise Testregion für das „Tübinger Modell“ zu werden. Diese Einschätzung teilen der Kulmbacher MdL Rainer Ludwig, OB Ingo Lehmann und Landrat Klaus Peter Söllner. Sie hoffen, dass der Kulmbacher Inzidenzwert in den nächsten 14 Tagen auf den Richtwert von 150 sinken könnte. Alle drei sehen auch die vergleichsweise hohe Impfquote in Kulmbach als Pluspunkt. Ludwig bleibe auch deshalb optimistisch, weil die Kulmbacher Bewerbung die erste gewesen sei, die beim Freistaat eingegangen sei.

Hintergrund: die Staatsregierung hatte ursprünglich für die Ministerratssitzung am Mittwoch angekündigt, dass die Modellregionen bekanntgegeben werden. Aufgrund der bayernweit hohen Infektionszahlen schiebt der Freistaat den Pilotversuch um zwei Wochen nach hinten.