© Frank Rumpenhorst

Nach Forderungen des BLLV: Bayreuther AWO reagiert mit Unverständnis

Mit Unverständnis reagiert die Bayreuther AWO auf Forderungen des Bayerischen Lehrerverbands nach einer Impf-Priorisierung für Lehrkräfte weiterführender Schulen. Dass der BLLV der Politik ein Ultimatum stelle und mit Streik drohe, sei in der derzeitigen Situation unsolidarisch gegenüber den Menschen, die seit Wochen auf einen Impftermin warten, heißt es aus dem Bayreuther AWO-Präsidium. Auch bei den Lehrkräften müsse es Prioritätsstufen geben. In den Grundschulen – ähnlich wie in Kitas – seien Impfungen des Personals sinnvoll, da Abstands- und Hygieneregeln mit kleinen Kindern schwer umzusetzen seien. Der BLLV hatte gefordert, dass alle Lehrer der weiterführenden Schulen im Freistaat geimpft werden müssten, bevor die Schule nach den Osterferien weitergehe.