Nach Großbrand in Kulmbacher Tiefgarage: Statiker soll Schaden einschätzen

Nach dem Brand in der Tiefgarage unter dem Kulmbacher EKU-Platz, kommt auf die Stadt  einiges an Arbeit zu. Als nächstes muss abgeklärt werden, ob und wie schlimm die Statik der Tiefgarage durch das Feuer am Vormittag in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Dazu soll am Mikttwoch der Statiker, der die Tiefgarage entworfen hat, nach Kulmbach kommen. Bis die Tiefgarage wieder vollständig genutzt werden kann, wird es aber wohl noch etwas dauern, so die Einschätzung des Kulmbacher Oberbürgermeister Ingo Lehmann im Gespräch mit Radio Plassenburg.  Es waren bereits zwei Sachverständige in der Tiefgarage um die Statik im Umfeld des Brandherdes zu prüfen. Das Ergebnis: Drei Betonreihen der Tiefgarage sollen mit Stahlträgern gestützt werden.

Am Kulmbacher EKU-Platz war  ein Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz, nachdem in der Tiefgarage unter dem Platz ein Auto komplett ausgebrannt ist. Alleine elf Atemschutztrupps waren vor Ort. Ein weitere Autos wurde erheblich beschädigt.

Weil die Statik auch im mittelbaren Umfeld in der Tiefgarage geprüft und auch die Fläche oberhalb des Brandes am EKU-Platz untersucht werden muss, bleibt der Bereich des EKU-Platzes im vorderen Teil, an der Ecke Imbiss Buchbindergasse, sowie die gesamte Tiefgarage unterhalb des EKU-Platzes vorerst gesperrt, teilt die Stadt Kulmbach mit.

Die Tiefgarage unter der Dr.-Stammberger-Halle ist weiterhin nutzbar, lediglich der Tunnel zur Durchfahrt in den anderen Teil der Tiefgarage ist gesperrt.