Nach Klage gegen die Lerchenhoftrasse: Gericht macht den Weg frei

Große Enttäuschung beim BUND Naturschutz und der Bürgerinitiative. Der Verwaltungsgerichtshof München hat die Klage gegen die umstrittene Lerchenhoftrasse und den vierspurigen Aus- und Neubau der B173 bei Küps-Johannisthal abgewiesen und damit den Weg zum Bau freigemacht.
Die Vorsitzende Richterin betonte während der Verhandlung mehrmals, dass sie die gesetzlichen Grundlagen in Sachen Umweltschutz für unzureichend halte, heißt es in einer Mitteilung des BN. Das Gericht müsse aber nach Rechtslage entscheiden.
Der BUND Naturschutz stemmt sich seit vielen Jahren gegen das Projekt. Es sei landschaftsverbrauchend, klimaschädlich und beeinträchtige den Hochwasserraum der Rodach.
Die Regierung von Oberfranken nennt die geplante Verlegung der B 303 bei Johannisthal „einen wichtigen Baustein für eine leistungsfähige, verkehrssichere und zukunftsträchtige Anbindung des Wirtschaftsraumes Kronach“.