Nach tödlichem Unfall mit Güterzug in Kronach: Kripo Coburg ermittelt zu Todesumständen

Warum ist der 20-Jährige über die Gleise gelaufen und hätte ihn jemand davon abhalten können?  – Das sind Fragen, mit denen sich nach dem tödlichen Unfall mit einem Güterzug am Rande des Kronacher Freischießens am Wochenende jetzt die Kripo Coburg beschäftigen muss. Die hat die Ermittlungen zu den Todesumständen aufgenommen. Der 20-Jährige war nach ersten Erkenntnissen der Polizei am Samstagabend über die Leitplanke in der Ludwigsstädter Straße gestiegen und ist auf die Bahngleise gelaufen. Dort ist er von einem herannahenden Güterzug erfasst und tödlich verletzt worden.

Der Rettungsdienst, ein Arzt und Notfallseelsorger kümmerten sich um die Menschen, die Zeugen des Unfalles geworden sind. Der Lokführer erlitt einen Schock und musste ebenfalls vom Rettungsdienst behandelt werden.

Die neben den Bahngleisen verlaufende B 85 war mehrere Stunden gesperrt. Für die Zugfahrgäste wurde eine Weiterfahrt organisiert.

Als unbelehrbar erwiesen sich zwei weitere Besucher des Kronacher Schießens. Wie bekannt wurde, wollten die beiden jungen Männer nur wenig später an anderer Stelle die Gleise überqueren, wurden von den Einsatzkräften, die noch vor Ort waren, aber davon abgehalten.