Neue Runde im Ziegenstreit von Neudrossenfeld: Nachbarn treffen sich nochmal vor Gericht

Der Ziegenstreit von Neudrossenfeld geht in eine neue Runde. Das Kulmbache Landratsamt muss wieder zu einer Frage um den Geruch eines Ziegenbocks und den gebotenen Abstand zu den Nachbarn entscheiden. Diesmal geht es laut Nordbayerischer Kurier um den Umbau einer Scheune, in die ein Ziegenbock – um den sich der ganze Streit dreht – einziehen soll.  Der Neudrossenfelder Gemeinderat hat zugestimmt, das Landratsamt als Genehmigungsbehörde muss klären, ob das baurechtlich genehmigt wird.

Immerhin hatten sich die Ziegenhalterin und eine Nachbarin vergangenes Jahr vor Gericht getroffen. Die Ziegenhalterin betreibt einen Hofladen und will Käse und andere Ziegenmilchprodukte verkaufen, die Nachbarn haben nichts gegen den Laden, fühlen sich aber vom Gestank eines Ziegenbocks belästigt. Den hat inzwischen das Landgericht Bayreuth bestätigt. Allerdings ist die Ziegenhalterin in Berufung gegangen und als nächsten soll im August das Oberlandesgericht Bamberg entscheiden.