Neues Wohnhaus für Menschen mit Behinderung in Wirsberg: Gestern wurde feierlich der Grundstein gelegt

Ein Stück mehr gemeindeintegriertes Wohnen – das ermöglicht Diakoneo schon bald 24 Menschen mit Behinderung in einem neuen Wohnhaus in Wirsberg. Gestern (Mo) wurde für den Neubau am Tischäcker in Wirsberg feierlich der Grundstein gelegt. Der Neubau gehört zu dem Großprojekt der Dezentralisierung der Diakoneo: Statt einer großen Einrichtung, wie der in Himmelkron, sollen nach und nach mehrere kleinere Häuser mitten in kleineren Gemeinden gebaut werden. So könne ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung gefördert werden, erklärt Matthias Hartmann, Vorstandsvorsitzender von Diakoneo.

Wirsberg sei dabei ein wichtiger Meilenstein, vor allem, weil man dort schon vor Jahren mit anderen Heimen gute Erfahrungen gemacht habe und jetzt an die gute Zusammenarbeit von damals wieder anknüpfe, so Hartmann weiter.

Das Wohnhaus in Wirsberg ist das dritte im Rahmen der Dezentralisierung. Bisher gibt es solche Häuser schon in Neuenmarkt und Bad Berneck, bald sollen noch zwei in Bayreuth gebaut werden. Das neue Wohnhaus für Menschen mit Behinderung in Wirsberg wird insgesamt 1450 Quadratmeter groß, kosten soll es rund 5,5 Millionen Euro, von denen 2,5 Millionen Euro durch die bayerische Staatsregierung und rund 400.000 durch den Bezirk Obefranken gefördert werden.