Angesichts einer Corona-Sommerwelle soll mit der Wiedereinführung der telefonischen Krankschreibung das Ansteckungsrisiko in Praxen minimiert  werden., © Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Neuigkeiten aus der Corona-Politik: Krankschreibungen wieder per Telefon und aktuelle Zahlen aus dem Landratsamt

Patienten mit Erkältungsbeschwerden müssen ab sofort nicht mehr zum Hausarzt, um sich krank schreiben zu lassen. Dadurch soll das Corona-Infektionsrisiko in Arztpraxen minimiert werden. Das hat heute der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken beschlossen. Die Regelung gilt vorerst befristet bis Ende November. Falls nötig, kann die Krankschreibung nochmal für weitere sieben Tage verlängert werden. Genau diese Regelung hat es bereits zu Beginn der Corona-Pandemie gegeben, sie war aber zum 1. Juni angesichts der entspannteren Infektionslage ausgelaufen.
Der wieder eingeführten Regel gegenüber stehen die aktuellen Corona-Zahlen aus dem Kulmbacher Landratsamt. Die sinken nämlich seit einigen Tagen. Heute sind 94 weitere Infektionen bestätigt worden. Der Inzidenzwert sinkt damit weiter, auf 732. Am Kulmbacher Klinikum werden aktuell fünf Corona-Patienten stationär betreut. Keiner davon intensivmedizinisch.