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NGG richtet klare Forderung an hiesige Bundestagsabgeordnete: Wildwest-Zustände in der Fleischbranche müssen beendet werden

Die Wildwest-Zustände in der Fleischbranche müssen beendet werden. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten auch für die Landkreise Kulmbach, Kronach und Lichtenfels. Sie fordert die hiesigen Bundestagsabgeordneten dazu auf, in Berlin für das geplante Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit in der Fleischwirtschaft zu stimmen. Mittlerweile gibt es im Landkreis Kulmbach nur noch 16 Schlacht- und Verarbeitungsbetriebe – 1999 waren es noch 36. Diese Konzentration habe laut NGG auch dazu beigetragen, dass viele Arbeiten an Subunternehmer ausgelagert wurden und sozialversicherungspflichtige Jobs weggefallen seien. Im Landkreis Kulmbach konkret binnen 20 Jahren um 72 Prozent. Nach dem Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums sollen ab 1. Januar 2021 Werkverträge und ab 1. April Leiharbeit in Fleischbetrieben mit mehr als 49 Personen verboten werden.