Notaufnahme proppenvoll: Kulmbacher Klinikum musste Notfälle nach Bayreuth verweisen

Wegen Überlastung war die Notaufnahme des Kulmbacher Klinikums diese Woche von Dienstag Nachmittag bis gestern Mittag geschlossen. Notfälle wurden von den Rettungsdiensten in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Das hat die Geschäftsführerin des Kulmbacher Krankenhauses, Brigitte Angermann, dem Nordbayerischen Kurier bestätigt. Einen besonderen Grund, etwa eine Grippewelle, gebe es nicht. Es sei einfach so, dass Patienten vermehrt in die Notaufnahme kämen, mehr als die 500 regulären Betten in der Notaufnahme seien belegt.
Die Aufnahmestation voll, die Dreibettzimmer mit fünf Patienten belegt – der Effekt war, dass 12 Patienten aus dem Einzugsgebiet Kulmbach Stadt und Land in der Zeit von Dienstag bis gestern Mittag vom Rettungsdienst gleich nach Bayreuth gebracht worden sind.
Diese so genannte Abmeldung der Notaufnahme bei den Rettungsdiensten kommt laut Angermann fünf mal im Jahr vor.