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Omikron-Variante: Landkreis Bayreuth meldet schon 23 Infektionen damit

Die Virologen sprechen von einer Wand, die mit der Omikron-Variante des Corona-Virus auf uns zukommt.  Keine Welle, die langsam ansteigt, sondern explosionsartig steigende Infektionszahlen erwarten viele Experten.

Einen Eindruck davon bekommt man, wenn man die Infektionszahlen aus Bayreuth anschaut. Das Landratsamt dort meldet 23 Fälle mit der Omikron-Variante. Dem Nordbayerischen Kurier hat eine Sprecherin des Landratsamtes erklärt, diese Entdeckung basiere sozusagen auf einem Zufallsfund. Im Rahmen der Kontaktermittlung habe man die Virus-Variante bei den übrigen Infizierten nachgewiesen. Die Betroffenen sind zwischen 21 und 74 Jahre alt und alle entweder geimpft oder genesen, einige von ihnen hätten Symptome, andere nicht.

Oliver Hempfling, Leiter des Krisenstabs am Landratsamt, erklärt auf Radio Plassenburg Anfrage heute Morgen, in Kulmbach habe man bisher noch keine Infektion mit der Omikron-Variante entdeckt, für die Ergebnisse bei den Hausärzten kann er aber nicht sprechen.

In dem Labor, das mit dem Landratsamt zusammen arbeitet, werden alle Tests sequenziert. In einem Fall eines Reiserückkehrers läuft aktuell eine genauere Analyse.