Ostbayernring: Die Pläne für die Strommasten im Kulmbacher Land gibt’s detailliert auch online

 

 

Die Planungen schreiten voran für den Ostbayernring, der von Redwitz her das Kulmbacher Land passiert und dann über Münchberg und Wunsiedel nach Schwandorf führt. Das so genannte Planfeststellungsverfahren läuft.

Auf einer Strecke von über 30 Kilometern will Tennet die Leitung neu bauen und danach die alten entfernen. Die Pläne liegen in den betroffenen Gemeinden aus. Online kann man bei Tennet unter den Stichworten Ostbayernring und Trassenverlauf die Detailpläne sehen, wie die Stromleitung über Mainleuser, Kulmbacher, Guttenberger, Stadtsteinacher und Marktleugaster Gemeindegebiet führt.

Meistens hält Tennet den Mindestabstand zur Wohnbebauung ein, aber auch im Kulmbacher Land in einigen Orten nicht. Betroffen sind Häuser in Schimmendorf, Stadtsteinach, Vogtendorf, Maierhof, Neuguttenberg, Weidmes, Traindorf und Neuensorg. Das geht aus der aktuellen Erläuterung im Trassenplan hervor.

Vor allem die Neuensorger hatten immer wieder protestiert, weil sie durch die höheren und größeren Strommasten Beeinträchtigungen befürchten. Bundesenergieminister Altmaier hat in mehreren Gesprächen versprochen zu helfen, bei Neuensorg ist von einer Erdverkabelung die Rede. Bei anderen betroffenen Gemeinden nicht. Da geht es auch im Flächen, die dann für Umjspannwerke zur Verfügung gestellt werden müssen. Denn für die Überleitung von den Strommasten in die Erde sind Umspannwerke nötig und die brauchen eine Fläche in Fuballfeldgröße. Das hat die Kulmbach-Lichtenfelser Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner im Gespräch mit Radio Plassenburg heute deutlich gemacht.