Petition übergeben: 5.276 Menschen wollen, dass Farsan da bleibt

5.276 – so viele Menschen haben weltweit die Petition für Farsan unterschrieben und setzen sich damit dafür ein, dass der junge Iraner in Kulmbach bleiben darf. Heute Morgen haben die Unterstützer von Farsan die Petition an die drei Kulmbacher Landtagsabgeordneten Inge Aures, SPD, Rainer Ludwig, Freie Wähler, und Martin Schöffel von der CSU übergeben.
Sie bringen die Petition jetzt in die zuständigen Ausschüsse im Landtag. Für Pfarrer Jürgen Singer von der Kreuzkirche, der Farsan von Anfang an unterstützt hat, ein Erfolg:

Ob Farsan tatsächlich in Kulmbach bleiben darf, das ist auch trotz der Petitionsübergabe noch nicht sicher. Darüber wird letztendlich ein Gericht entscheiden.
Parallel beschäftigt sich auch die Härtefallkommission mit Farsans Fall und auch die oberfränkische Regionalbischöfin, Dorothea Greiner, ist eingeschaltet.

Zum Hintergrund: Farsan ist in Deutschland nur geduldet und hat mit dem Erwachsenwerden einen eigenen Asylantrag gestellt. Als zum Christentum übergetretener Ex-Muslim drohen ihm im Iran Verfolgung und harte Strafen.