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Pflege, Wohnungsnot und ÖPNV dominieren Bürgersprechstunde

Würzburg (dpa/lby) – Ob Wohnungsnot in den Städten, zu selten fahrende Busse oder zu wenig Unterstützung für Pflegende – in Würzburg haben mehrere Bürger Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) persönlich gesagt, wo ihnen im Moment der Schuh drückt. Mehr als zwei Stunden lang hat sich der Politiker in vertraulichen Einzelgesprächen die Probleme, Sorgen und Anliegen von 20 Männern und Frauen aus Unterfranken angehört. «Wir können nicht versprechen, jedes Problem zu lösen. Aber wir können vermitteln, helfen, erklären und zuhören», sagte Söder im Anschluss an die Gespräche. Die geladenen Bürger hatten sich mit ihren Themen zuvor schriftlich beworben. Söder zufolge gab es deutlich mehr Anfragen als freie Plätze. Eine genaue Zahl nannte er nicht.

In den übrigens sechs Regierungsbezirken sind demnächst ebenfalls Bürgersprechstunden geplant, die nächste für den 7. Juni im oberbayerischen Rosenheim. Das neue Format soll Söder zufolge auch nach den Landtagswahlen Bestand haben. Söder hatte die Bürgersprechstunde ins Leben gerufen, um «aus erster Hand hören, was die Menschen in Bayern bewegt».