Plassenburg Kulmbach: braucht’s ein neues Gesamtkonzept?

Viele Besucher hatte die Plassenburg in Kulmbach noch nie. Das soll in Zukunft anders werden, wenn es nach der Stadt und auch den Grünen in Kulmbach geht. Eine Abordnung der Partei hat sich jüngst zu einem Rundgang auf der Burg getroffen und die Denkmalschutzexpertin der Grünen, Sabine Weigand, dazu eingeladen. Sie widerspricht dem Ansinnen der Stadt, die Plassenburg bekäme durch mehr Parkplätze hinter dem Kasernenhof auch mehr Besucher. Um die Plassenburg wiederzubeleben, bräuchte es aber mehr, sagt Weigand Medienberichten zufolge. Ein schlüssiges Gesamtkonzept sei eine mögliche Lösung für eine Belebung.

Der Eigentümer, die Schlösser- und Seenverwaltung, hat an dem bestehenden Konzept seit Jahren nicht viel geändert und agiere eher kontraproduktiv, so die Kritik der Kulmbacher Grünen. So habe die Behörde dem Kulmbacher Theaterverein „Buschklopfer“, der vor Jahren rund um die Burg gespielt hat, um sie zu beleben und Besucher anzulocken, anstatt solche Projekte zu fördern, auch noch 200 Mark Wegegeld abgeknöpft.