Plastiktütenverbot seit Anfang des Jahres: Professor an Uni Bayreuth sieht Nachbesserungsbedarf

Seit dem 01. Januar gilt in Deutschland ein Plastiktütenverbot. Dabei geht es um die sogenannten leichten Kunststofftragetaschen. Sprich, die Standard-Tüten, die man beim Einkaufen bekommt. Ausgenommen sind besonders stabile Mehrweg-Tüten sowie die dünnen Plastikbeutel, die man in der Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt findet. Dr. Christian Laforsch ist Professor an der Universität Bayreuth und untersucht unter anderem die Auswirkungen von Mikroplastik auf die Umwelt. Seiner Meinung nach sei das Plastiktütenverbot ein erster Schritt in die richtige Richtung.


Damit meint er unter anderem Papiertüten. Die seien vom ökologischen Fußabdruck noch schlechter als Plastiktüten und deshalb nicht als Ersatz geeignet. Stattdessen sollte man dazu übergehen, generell keine Einweg-Produkte zu verwenden, so der Experte.