Polizei zieht Waffentransport aus dem Verkehr

Im Zuge der Grenzkontrollen anlässlich des G7-Gipfels haben Bundespolizisten einen genehmigten Waffentransport gestoppt, weil die Ladung nicht nach Vorschrift gesichert war. Die mehr als 170 Waffen lagen demnach in dem Transporter lediglich in Kartons, wie die Bundespolizeidirektion München am Sonntag mitteilte.

Die Beamten stellten die Schusswaffen am Samstag am Grenzübergang Mittenwald sicher. Es handelte sich den Angaben zufolge um fünf Pistolen, 108 Schrotflinten, sechs halbautomatische Schrotflinten und 53 sogenannte Single-Shot-Gewehr Schrotflinten.

Ersten Erkenntnissen der Bundespolizei zufolge sollten die Waffen von einem Werk in Italien zu einem Waffenhändler nach Schweden geliefert werden. Die Polizei Hamburg hatte die Durchfuhr durch Deutschland genehmigt. Die Waffen hätten jedoch in einem sicheren Behältnis transportiert werden müssen, hieß es.