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Polizeigewerkschaft: Kommunen müssen handeln

München (dpa/lby) – Nach den Ausschreitungen bei Partys am Wochenende in mehreren bayerischen Städten sieht die Polizeigewerkschaft die Kommunen in der Verantwortung. Bei massiven Übertretungen müsse von kommunaler Seite schnell über restriktive Maßnahmen nachgedacht und entschieden werden, sagte der stellvertretende Bundes- und Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Bayern, Thorsten Grimm.

«Da dürfen örtliche Alkoholverbote kein Tabuthema sein», forderte er. «Wo es möglich ist, muss auch über den Einsatz von Videotechnik nachgedacht werden». Auch private Sicherheitsunternehmen könnten ein Thema sein. Für die anstehenden Fußball-EM-Spiele in München forderte Grimm ein einheitlich abgestimmtes Einsatzkonzept.

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