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Polizeisprecher: Verdächtiger nicht wegen Islamismus bekannt

Würzburg (dpa) – Der Verdächtige der Messerattacke von Würzburg mit drei Toten und fünf Verletzten ist nach Angaben der Ermittler nicht wegen Straftaten polizeibekannt, die «Richtung Islamismus bisher hindeuten». Das sagte ein Polizeisprecher am Freitagabend in der Mainstadt. «Wir müssen natürliche alle Erkenntnisse zusammentragen, die es irgendwo gibt.» Das werde einige Zeit dauern. Der Verdächtige habe bei den Ermittlern kurze Angaben gemacht. Was genau der 24-jährige Somalier sagte, blieb zunächst unklar.

Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) sagte, der Verdächtige habe einen Migrationshintergrund, sei seit fünf Jahren im Land und in psychiatrischer Behandlung gewesen.

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