Posing oder Tuning?: Polizei legt vier Autos bei Münchberg still

Das Verkehrsministerium will Auto-Posern einen Riegel vorschieben, vor allem dann, wenn sie ihre Autos zu laut und zu schnell machen und andere gefährden. Höhere Strafen soll es geben, die Details werden gerade ausgearbeitet.

Wann ein Auto nicht mehr nur tiefer, breiter und schöner ist, sondern auch gefährlich wird, hat die Polizei in Naila und Münchberg gestern klar gestellt. Vier Autos von Mitgliedern der örtlichen Auto-Tuningszene haben die Beamten kassiert, will heißen die Betriebserlaubnis ist erlöscht.

Ein 20-Jähriger hatte beispielsweise seinen Wagen so viel tiefer gelegt und möglichst breite Reifen aufgezogen, dass der rechte Vorderreifen am Kotflügen anstreifte – irgendwann kann der dann während der Fahrt platzen.

Für die vier jungen Autofans wird’s jetzt teuer. Es gibt Anzeigen, sie brauchen neue Gutachten für ihre Boliden, die Verwaltungskosten sind auch nicht geraden winzig, wie auch die Gebühren, und sie müssen ihre Autos, wenn sie sie auf öffentlichen Straßen fahren wollen, wieder zurückbauen.