Pro Föderalismus – contra Bundesnotbremse: Oberfränkische KFZ-Innung schreibt an Söder

Die Kfz-Innung Oberfranken schlägt Alarm und stellt sich gegen die geplante Bundesnotbremse. Die, so die Innung, könnte dazu führen, dass der Autohandel in Bayern endgültig zum Erliegen kommt. Die Kfz-Innung meint, dass, wenn das soziale Leben durch die ganzen Schließungen in den privaten, geschlossenen Raum gedrängt werde, könnten die Inzidenzwert noch rasanter steigen und dann wäre die Inzidenz, die für Öffnungen entscheidend ist, gar nicht mehr zu erreichen.

In einem Brandbrief an Ministerpräsident Söder befürchtet Albert Vetterl, Präsident des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes, dass die Länder auf Dauer entmachtet und das wirtschaftliche Leben brutal abgewürgt werden. Er fordert, die  Staatsregierung solle ihren Einfluss in Berlin nutzen, damit Bayern als Land nach wie vor selbstständig entscheiden kann.