Prozess um Messerstecherei in Lichtenfels: hat der Angeklagte zugestochen?

Der Prozess um den versuchten Mord vor einer Lichtenfelser Diskothek wurde gestern fortgesetzt. Wie berichtet wird ein 41-Jähriger beschuldigt, einem 20-Jährigen im Februar ein Taschenmesser in den Bauch gerammt zu haben. Mehrere Polizeibeamte haben ausgesagt, dass sie den Angeklagten und weitere Personen nach dem Messer durchsucht hätten. Gefunden haben sie es jedoch nicht. Auch den Einstich, den das Opfer zuerst gar nicht bemerkt haben will, konnte keiner der Zeugen sehen. Der Beschuldigte soll vom Opfer zunächst mit einer Bierflasche am Kopf verletzt worden sein. Später soll der 41-Jährige dann mit dem Messer auf den 20-Jährigen losgegangen sein.