Prozessauftakt in Bayreuth: Angeklagter legt Geständnis ab

Im Prozess um eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei auf der A9 bei Bayreuth hat der angeklagte 26-Jährige Berliner zum Auftakt ein Geständnis abgelegt. Der Mann sagte vor Gericht, er bereue die Tat, könne sich an vieles aber nicht mehr genau erinnern. Er wird unter anderem des versuchten Mordes in zwei Fällen beschuldigt. Erst soll er im April seine Mutter im Streit schwer misshandelt und dann mit einem gestohlenen Auto die A9 entlang gerast sein. Die Fahrt endete am nächsten Tag am Rastplatz Sophienberg, wo er von der Polizei gestoppt wurde. Vor seiner Festnahme soll er mit dem Auto auf einen der Polizisten losgefahren sein. Der Berliner befindet sich mittlerweile in psychiatrischer Behandlung.