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Prozessauftakt in Bayreuth wegen Vergewaltigung: Shisha-Bar-Besitzer bestreitet Vorwürfe

Am Bayreuther Landgericht war gestern Prozessauftakt. Angeklagt ist ein Bayreuther Shisha-Barbesitzer. Er soll im Januar eine Frau in seiner Wohnung vergewaltigt haben.

Der Angeklagte hat mit seinem Anwalt eine sehr detaillierte Erklärung über den Tattag, den 26. Januar 2020, abgegeben. Zunächst hat er den Vorwurf, mit der 23-Jährigen gegen ihren Willen geschlafen zu haben, abgestritten. Er habe die Frau wenige Stunden zuvor in einer Disco kennengelernt und sie habe sich ihm dort schon aufgedrängt. Später seien sie gemeinsam aus der Disco zuerst zu ihrem Auto, wo sie schon mit ihm Sex haben wollte, er das aber verneinte. Erst dann seien sie in die Wohnung des Angeklagten. Dort sei es letztendlich zum Geschlechtsverkehr zwischen den beiden gekommen, laut seiner Äußerung einvernehmlich. Was dann genau passiert ist, auch mit den später hinzugekommenen Freunden, das soll an den weiteren Verhandlungstagen geklärt werden.

Der Prozess geht am kommenden Dienstag (24.11.) weiter. Insgesamt sind neun Verhandlungstage angesetzt.