Reförmchen reichen nicht: Klare Forderungen beim Neujahrsempfang des Erzbistums Bamberg

Die Theologin Ursula Nothelle-Wildfeuer sieht in „Reförmchen“ keine Option für die katholische Kirche: Damit könne sie ihre Vertrauenskrise jedenfalls nicht überwinden. Das sagte die 63jährige Sozialethikerin beim Neujahrsempfang des Erzbistums Bamberg in der Freiheitshalle in Hof  vor 400 Gästen am Wochenende. Der Bamberger Weihbischof Herwig Gössl unterstützte dabei vor allem den Apell der Festrednerin – für eine Geschwisterlichkeit in der Kirche.
Der 55-Jährige leitet nach dem Amtsverzicht von Erzbischof Ludwig Schick das Bamberger Erzbistum als Diözesanadministrator leitet.