„Rettet die Bienen“ wird Gesetz: Freistaat will aber Artenschutz nicht nur bei den Bauern

Der Gesetzentwurf des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ soll im Landtag angenommen werden, damit würde es kein Volksbegehren im Herbst geben. Zum Beispiel soll der Anteil des ökologischen Anbaus bis in zehn Jahren von zehn auf 30 Prozent steigen, Biotope sollen besser vernetzt und Gewässer-Randstreifen besser geschützt werden.

Zusätzlich zum Gesetzestext soll es Erweiterungen geben, die auch für die  Bauern das neue Artenschutzgesetz verträglich machen. Von Fördergeldern und Ausgleichszahlungen ist da die Rede. Ministerpräsident Söder sprach von Kosten von 75 Millionen Euro.

Am 8. Mai sollen Gesetz und Ergänzung im Landtag beschlossen werden.

Auf diese begleitenden Regelungen hofft auch der Kulmbacher Bauernverband. Geschäftsführer Harald Köppel sagte unserem Sender, es komme auf die Details an und er hoffe, dass das Artenschutzgesetz ein Vertrag für die komplette Bevölkerung werde.

Martin Schöffel, Kulmbach-Wunsiedler CSU-Landtagsabgeordnete und agrarpolitischer Sprecher seiner Landtagsfraktion machte im Gespräch mit unserem Sender klar, es solle nichts beschlossen werden, was am Ende den Landwirten schade.